TY - BOOK ID - 006-1404-OB12 BT - Gesundheitskosten und Geschlecht T2 - Gesundheitskosten und Geschlecht T3 - Eine genderbezogene Datenanalyse für die Schweiz AU - Paul Camenzind, Claudia Meier AB - Sind Frauen für das Gesundheitswesen wirklich teurer? Betrachtet man ausschliesslich die Gesundheitskosten, welche die Krankenversicherer übernehmen, so liegt der Schluss nahe, dass Frauen eine höhere Nachfrage nach medizinischen Leistungen haben und höhere Gesundheitskosten verursachen als Männer. Die Krankenversicherungen finanzieren jedoch in der Schweiz nur einen Drittel der ausgewiesenen Gesundheitsleistungen, während die anderen zwei Drittel durch andere Sozialversicherungen, staatliche Beiträge im stationären und ambulanten Bereich, Direktzahlungen von Privaten sowie durch Privatversicherungen bezahlt werden. Die Geschlechterverteilung der Kosten in diesen Bereichen wurde bisher nicht untersucht. Zudem erfassen bestehende Statistiken zu den Gesundheitskosten gewisse Gesundheitsleistungen nicht, so etwa die informellen Pflegeleistungen von Familienangehörigen oder Bekannten. Dass Frauen im Gesundheitsbereich mehr Kosten verursachen, beruht somit auf einer als pars pro toto genommenen Informationsbasis, die überprüft werden muss. Ziel der vorliegenden Arbeit war es daher, eine geschlechtersensitive Kostenanalyse unter Berücksichtigung aller relevanten Bereiche der Gesundheitsausgaben vorzunehmen. Y1 - 2006/06/10 M3 - Publikation mit externen Partnern (SPEZ_PUB) PB - Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (OBSAN) PP - Bern PY - 2005 SN - 3-456-84096-9 SP - 10 LA - DE ER -